TTZ 83 - Warten auf Pornot: Unterschied zwischen den Versionen

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* Julius begrüßt uns mit einem Jingle im typischen 80er-Jahre-Stil.
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* Vermutlich klingen alle Jingle wie aus den "80s", da sowohl Julius als auch André aus diesen Zeiten stammen, wobei bei André eher die Gags aus den "80s" sind.
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* André erinnert sich an die Spielautomaten in den Videotheken zurück und Julius stellt die wichtige Frage, ob "Videotheken" erklärt werden müssen.
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* Gleichzeitig macht Julius Werbung für ihren Auftritt bei MDR Kultur, durch welchen vermutlich 2 neue Zerredis im Rentneralter Fans geworden sind.
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* Die Hörer, die TTZ schon länger hören, werden nun "Zeroldis" bzw. "Zerrentnis" genannt.
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* Julius und André sind jetzt berühmt in der (MDR) Kulturszene als Leute, die im Podcast auch über Corona reden.
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* Für die jungen HörerInnen (und insbesondere Henri) erklärt Julius das Prinzip der Videotheken, in denen leere Hüllen von Medien (Videokassetten, die eigentlich hauptsächlich Plastikmüll waren) in Regalen standen und darunter Schlüsselanhänger oder Magnete mit der jeweiligen Nummer hingen, insofern noch genügend Exemplare da waren.
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* In den Videotheken in der Großstadt Dresden gab es meistens 20 Exemplare der damals neuen Blockbuster-Filme, während es in Sachsen-Anhalt dann nur 2 Exemplare gab.
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* Natürlich gab es auch immer eine Schmuddelecke, in Sachsen-Anhalt wurde sie durch einen Vorhang abgetrennt, während es in Dresden sogar schon Türen zu dieser Zeit gab.
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* André fand es geil, wie die Männer in die Videothek kamen, um sich kurz umzugucken und dann nach einem kurzen Blick auf "Free Willy" mit der Reaktion "Ah ne!" hinter dem Vorhang zu verschwinden.
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* Daraufhin wurde von Julius gedanklich kurz über "Free Willy" zu "Die unendliche Geschichte" zu "Es" abgeschwiffen.
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* In Sachsen-Anhalt konnten die Männer nahezu unbemerkt (außer von Andrés schlüpfrigen Augen) in die Sexabteilung huschen, während man in Dresden an der Tür klingeln musste, um dort eintreten zu können.
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* In Leipzig gibt es die "Art House-Videothek" Alpha 60, die mittlerweile in Lindenau oder Schleusig sitzt, bei der man noch DVDs ausleihen kann.
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* Dort gab es einen 24-Stunden-Rund-um-die-Uhr-Service in einem Eckhaus, der wie 2 Geldautomaten aussah.
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* André weist Julius dann darauf hin, dass es 2008 auch bereits Internet gab und er sich hätte keine Erotikfilme an diesen Automaten ausleihen müssen.
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* Schwärmerisch denken Julius und André an die magischen Zeiten zurück, als die Pornographie-Bilder noch über CDs in der Schule verteilt wurden.
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* Die Magie sollte wiederhergestellt werden, indem auf den zugehörigen Internetseiten das automatische Buffern und Verpixelungen eingeführt werden sollten.
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* Bei der Alpha 60 Videothek konnte man Zettel ausfüllen, welche DVDs man gern kaufen wollte, und André hat die DVD-Box von Samuel Beckett mit 6 oder 10 DVDs angegeben.
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* Julius stellt fest, dass André außer seiner Festplatte noch 2 Medien herumliegen hat, einmal "Warten auf Pornot" und einmal eine 3,5-Zoll-Diskette mit dem Bild darauf.
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* Dabei stellen sie fest, dass beide noch den "Schulmädchen-Report", "Eis am Stiel" und "Emanuel" kennen.
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* Aufgrund dieser fehlenden Magie von heute, nennt Julius diesen Effekt ab jetzt auch "Warten auf Pornot" und bittet die jungen Hörer darum, ihre Eltern zu fragen, was "schubbern" bedeutet.
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* Aber André erinnert sich auch noch gut an die Zeit, als er den Computerbildschirm ans Bett heranholen musste, um im Internet surfen zu können, was jetzt wiederum funktioniert.
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* Julius ist mittlerweile durch André gut drauf, obwohl er kurz zuvor noch schlecht gelaunt war, weil er Sachen tragen musste.
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* Der kleine Herr Dings wacht jetzt jede Stunde auf, so dass Julius derzeit mit sehr wenig Schlaf zu kämpfen hat.
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* Allerdings ruiniert André die gute Stimmung durch die Maskenpflicht in Sachsen und Corona.
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* Dabei weist Julius daraufhin, dass er die ganze Zeit schon mit seinem "Buff" (einem dünnen Sport-Schlauchschal) einkaufen geht.
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* Trotzdem hat er mittlerweile von 2 Familienmitgliedern Atemmasken geschenkt bekommen, die man auch bei 80°C im Ofen virenfrei machen kann.
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* Julius regt sich dann darüber auf, dass trotz dem Wissen über die drohende Maskenpflicht am Montag, die Leute am Samstag noch ohne Maske einkaufen gegangen sind.
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* Dabei ist André von Frauen sogar noch enttäuschter, wenn sie zwar mit Maske einkaufen gehen, die Maske dann aber im Einkaufszentrum "aus Spaß" abnehmen, weil sie in seiner Welt eigentlich die besseren Menschen sind.
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* Gleichzeitig wechselt André geschickt das Thema und regt sich darüber auf, dass die Faschos in Dresden und Chemnitz am Faschingsdienstag protestieren dürfen.
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* André ist enttäuscht von der Menschheit.
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* Und damit hat es André auch geschafft, dass Julius' Laune wieder gesunken ist.
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* Bislang hat Julius noch keine Panik wegen seiner Herbsttour, aber im schlimmsten Falle will er sich etwas anderes überlegen, da er schließlich ein Kind zuhause hat, was ihm sowieso die Freiheit beschneidet.
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* Julius täuscht Verständnis vor und meint, dass es natürlich schrecklich ist, wenn die Möglichkeiten so begrenzt sind.
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* Insbesondere wird auf die Situation der Eltern mit (Klein-)Kindern eingegangen, woraufhin André auf Laschet hinweist, der ausgerechnet in NRW die Schulen wieder öffnen will - "Laschet auf sein Haupt!"
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* Es wird darauf hingewiesen, dass es hier nicht nur um Eigenverantwortung und eigenes Risiko geht, sondern eben auch um das Wohlergehen der anderen.
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== Wiederkehrende Themen ==
 
== Wiederkehrende Themen ==

Version vom 25. April 2020, 15:11 Uhr

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Folgendauer: 93:44 min
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Vorige (Folge 82 Die Pflegekraft der Seele)Folge 83 Warten auf Pornot • Nächsten Donnerstag

Folgenbeschreibung

"Die Themen der Woche: - Videotheken waren magische Orte - André hat gegen sächsische Gesetze vestoßen - Wie wird die Gesellschaft nach Corona aussehen? - Julius hat Spiele entwickelt für die Zeit während Corona - Wie böse ist Dirk HL? - Braucht André einen Aktenvernichter für 400 Euro? - und und und"

Inhalt

  • Julius begrüßt uns mit einem Jingle im typischen 80er-Jahre-Stil.
  • Vermutlich klingen alle Jingle wie aus den "80s", da sowohl Julius als auch André aus diesen Zeiten stammen, wobei bei André eher die Gags aus den "80s" sind.
  • André erinnert sich an die Spielautomaten in den Videotheken zurück und Julius stellt die wichtige Frage, ob "Videotheken" erklärt werden müssen.
  • Gleichzeitig macht Julius Werbung für ihren Auftritt bei MDR Kultur, durch welchen vermutlich 2 neue Zerredis im Rentneralter Fans geworden sind.
  • Die Hörer, die TTZ schon länger hören, werden nun "Zeroldis" bzw. "Zerrentnis" genannt.
  • Julius und André sind jetzt berühmt in der (MDR) Kulturszene als Leute, die im Podcast auch über Corona reden.
  • Für die jungen HörerInnen (und insbesondere Henri) erklärt Julius das Prinzip der Videotheken, in denen leere Hüllen von Medien (Videokassetten, die eigentlich hauptsächlich Plastikmüll waren) in Regalen standen und darunter Schlüsselanhänger oder Magnete mit der jeweiligen Nummer hingen, insofern noch genügend Exemplare da waren.
  • In den Videotheken in der Großstadt Dresden gab es meistens 20 Exemplare der damals neuen Blockbuster-Filme, während es in Sachsen-Anhalt dann nur 2 Exemplare gab.
  • Natürlich gab es auch immer eine Schmuddelecke, in Sachsen-Anhalt wurde sie durch einen Vorhang abgetrennt, während es in Dresden sogar schon Türen zu dieser Zeit gab.
  • André fand es geil, wie die Männer in die Videothek kamen, um sich kurz umzugucken und dann nach einem kurzen Blick auf "Free Willy" mit der Reaktion "Ah ne!" hinter dem Vorhang zu verschwinden.
  • Daraufhin wurde von Julius gedanklich kurz über "Free Willy" zu "Die unendliche Geschichte" zu "Es" abgeschwiffen.
  • In Sachsen-Anhalt konnten die Männer nahezu unbemerkt (außer von Andrés schlüpfrigen Augen) in die Sexabteilung huschen, während man in Dresden an der Tür klingeln musste, um dort eintreten zu können.
  • In Leipzig gibt es die "Art House-Videothek" Alpha 60, die mittlerweile in Lindenau oder Schleusig sitzt, bei der man noch DVDs ausleihen kann.
  • Dort gab es einen 24-Stunden-Rund-um-die-Uhr-Service in einem Eckhaus, der wie 2 Geldautomaten aussah.
  • André weist Julius dann darauf hin, dass es 2008 auch bereits Internet gab und er sich hätte keine Erotikfilme an diesen Automaten ausleihen müssen.
  • Schwärmerisch denken Julius und André an die magischen Zeiten zurück, als die Pornographie-Bilder noch über CDs in der Schule verteilt wurden.
  • Die Magie sollte wiederhergestellt werden, indem auf den zugehörigen Internetseiten das automatische Buffern und Verpixelungen eingeführt werden sollten.
  • Bei der Alpha 60 Videothek konnte man Zettel ausfüllen, welche DVDs man gern kaufen wollte, und André hat die DVD-Box von Samuel Beckett mit 6 oder 10 DVDs angegeben.
  • Julius stellt fest, dass André außer seiner Festplatte noch 2 Medien herumliegen hat, einmal "Warten auf Pornot" und einmal eine 3,5-Zoll-Diskette mit dem Bild darauf.
  • Dabei stellen sie fest, dass beide noch den "Schulmädchen-Report", "Eis am Stiel" und "Emanuel" kennen.
  • Aufgrund dieser fehlenden Magie von heute, nennt Julius diesen Effekt ab jetzt auch "Warten auf Pornot" und bittet die jungen Hörer darum, ihre Eltern zu fragen, was "schubbern" bedeutet.
  • Aber André erinnert sich auch noch gut an die Zeit, als er den Computerbildschirm ans Bett heranholen musste, um im Internet surfen zu können, was jetzt wiederum funktioniert.
  • Julius ist mittlerweile durch André gut drauf, obwohl er kurz zuvor noch schlecht gelaunt war, weil er Sachen tragen musste.
  • Der kleine Herr Dings wacht jetzt jede Stunde auf, so dass Julius derzeit mit sehr wenig Schlaf zu kämpfen hat.
  • Allerdings ruiniert André die gute Stimmung durch die Maskenpflicht in Sachsen und Corona.
  • Dabei weist Julius daraufhin, dass er die ganze Zeit schon mit seinem "Buff" (einem dünnen Sport-Schlauchschal) einkaufen geht.
  • Trotzdem hat er mittlerweile von 2 Familienmitgliedern Atemmasken geschenkt bekommen, die man auch bei 80°C im Ofen virenfrei machen kann.
  • Julius regt sich dann darüber auf, dass trotz dem Wissen über die drohende Maskenpflicht am Montag, die Leute am Samstag noch ohne Maske einkaufen gegangen sind.
  • Dabei ist André von Frauen sogar noch enttäuschter, wenn sie zwar mit Maske einkaufen gehen, die Maske dann aber im Einkaufszentrum "aus Spaß" abnehmen, weil sie in seiner Welt eigentlich die besseren Menschen sind.
  • Gleichzeitig wechselt André geschickt das Thema und regt sich darüber auf, dass die Faschos in Dresden und Chemnitz am Faschingsdienstag protestieren dürfen.
  • André ist enttäuscht von der Menschheit.
  • Und damit hat es André auch geschafft, dass Julius' Laune wieder gesunken ist.
  • Bislang hat Julius noch keine Panik wegen seiner Herbsttour, aber im schlimmsten Falle will er sich etwas anderes überlegen, da er schließlich ein Kind zuhause hat, was ihm sowieso die Freiheit beschneidet.
  • Julius täuscht Verständnis vor und meint, dass es natürlich schrecklich ist, wenn die Möglichkeiten so begrenzt sind.
  • Insbesondere wird auf die Situation der Eltern mit (Klein-)Kindern eingegangen, woraufhin André auf Laschet hinweist, der ausgerechnet in NRW die Schulen wieder öffnen will - "Laschet auf sein Haupt!"
  • Es wird darauf hingewiesen, dass es hier nicht nur um Eigenverantwortung und eigenes Risiko geht, sondern eben auch um das Wohlergehen der anderen.

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