TTZ 56 - Kinder mieten

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Folgendauer: 78:59 min
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Folgenbeschreibung

"Der rechte Terroranschlag überschattet ein wenig die Ereignisse. Darf man jetzt lustige Podcasts machen? Wir glauben ja. Julius ist wieder gesund und hat das entspannteste Wochenende aller Zeiten erlebt, auch wenn er bei Fremden angehalten und sich deren Kinder angeschaut hat. André hingegen entwickelt sich mehr und mehr zum Wutbürger, seit er überall in seiner Wohnung Löcher fräst. "

Inhalt

  • André ist begeistert von Julius‘ Jingle mit Recordscratch. Julius behauptet, er hat diesen mit dem Mund gemacht und ist jetzt Beatboxer („Julius Bischer“).
  • Julius ist wieder gesund, ansonsten war seine Woche recht ereignisarm

Julius erzählt davon, wie eine Frau sich über das „Promoten von Comedy“ beschwert hat, da der Podcast wenige Stunden nach dem Anschlag in Halle hochgeladen hat

  • laut Julius hat dieselbe Frau sich auch über die Menschen aufgeregt, die davor auf dem Lichterfest waren
  • André und Julius hatten an dem Tag eine Comedyveranstaltung und haben entschieden, die Veranstaltung nicht abzusagen
  • André wundert sich über die Leute, die sich beklagen, warum denn „prominente Person XY“ nichts dazu sagt
  • André ist positiv überrascht darüber, dass der Anschlag direkt als rechtsextrem klassifiziert wurde

Es gibt ein Update zum „Pagate“

  • Das Paket ist endlich da!
  • Julius gibt eine kurze Zusammenfassung des „Pagates“
  • André geht davon aus, dass die Firma den Podcast gehört hat und dann reagiert hat – er selbst hat die Firma nämlich nicht nochmal kontaktiert
  • André wünscht sich die Möglichkeit, an Pakete für einen Aufpreis von 400 € eine GoPro zu machen („Sendungsverfolgung XL“)
  • André erzählt von einer Aktion, wo jemand eine Pappe mit einer Einwegkamera durch Deutschland geschickt hat mit der Bitte, dass jeder, der das Paket in die Hand bekommt, ein Foto machen soll
  • André möchte sich als „Problemlöser“ anbieten und auf Wunsch sich nebenbei dabei filmen. Julius bezeichnet André als [de.wikipedia.org/wiki/Pulp_Fiction modernen Mr. Wolf] oder als die Trovatos in Cool. André bittet die Zuschauer, sich bei ihm zu melden, wenn sie ein Problem gelöst haben möchten, und anzugeben, wie viel Budget sie haben

André war handwerklich tätig

  • André hat beinahe seinen Schreibtisch UND seine Bohrmaschine zerstört bei dem Versuch, mit der Bohrmaschine und einer Lochfräse ein Loch für seine Handyladeplatte zu bohren
  • Plan: egal, wo André in seiner Wohnung das Handy hinlegt, soll es geladen werden
  • aber: es wurde installiert und funktioniert!

Julius überlegt, bei Sanifair Werbung zu schalten. André möchte lieber einen Platzhalter schalten und den Podcast (statt Max Mustermann) in den deutschen Ausweis integrieren

Julius war in Köln in einer Raststätte und berichtet davon, dass sein Handy auf den Ladestationen, die auf den Raststättentischen installiert waren, nicht geladen hat. Zu allem Übel wurde sein Handy dann auch noch von einem Falken geklaut („der Handyfalke“)

  • Julius spekuliert, dass ganz Hessen auf dem Geschäft mit von Falken gestohlenen Handys basiert. André malt sich aus, wie der König von Hessen in seiner Falknerei in einem Turm oder im Römer in Frankfurt und schickt dann seine Falken los, wann immer was gebraucht wird
  • Julius deckt auf: das Logo von Eintracht Frankfurt ist kein Adler, sondern der Handyfalke! Und im Mund ist keine Zunge, sondern ein gebogenes Smartphone

Kurzer Rückbezug zum „Pagate“:

  • André hat bei der Firma eine zweite Tastatur bestellt, bevor das Paket ankam, und daher eine Tastatur einer Freundin versprochen. Julius beschuldigt André, dass er die Tastatur nicht verschenkt, sondern verkauft hat, was dieser abstreitet. Julius meint, in Andrés Stimme ein „Lügenzittern“ zu erkennen.

André beklagt sich, dass alle Menschen krank sind und er nicht krank werden darf aufgrund anstehender Lesungen. Julius beteuert, dass er ja wieder gesund ist, und hustet einmal.

  • Lesung am Donnerstag in Bernau, am Freitag in Göttingen (Literaturfest)
  • Julius schickt liebe Grüße nach Göttingen zum Literaturfest, mit dessen sehr netter Kuratorin er sich den ganzen Abend unterhalten hat
  • André erzählt, dass er noch einmal „Panikherz“ von Benjamin von Stuckrad-Barre angehört hat, in dem es unter anderem auch um das Literaturfest in Göttingen geht und zwischendurch das Gefühl hatte, es könnte auch mal was anderes passieren außer „Koksen und Geld abheben“. Julius meint, dass eigentlich nur Andrés Leben beschrieben wird, aber er sich sein High dabei holt, Sachen zu bestellen, die nicht ankommen, und Geld zurückfordern oder für Einschreiben auszugeben.

André fühlt sich selbst als Wutbürger, da ihm seine Beschwerden im Zuge des „Pagates“ unangenehm sind

  • Julius meint, dass er sich selbst vorgenommen hatte, sich nicht mehr so zu stressen und das bis jetzt gut funktioniert. André widerspricht, dass er sich ja nicht stresst, sondern er es nur geklärt haben möchte, da er das Paket ja nicht „aus lauter langem Dudeldei“ (Zitat Andrés Mutter) bestellt hat
  • in Andrés Familie sagt man „aus Spaß an der Front“
  • Julius korrigiert sich rechtzeitig beim Zuordnen von Oxymoron oder Tautologie, um empörten E-Mails zuvorzukommen
  • André überlegt, einen Hackfalken zu schicken, wenn ihm ein Vorgang nicht schnell genug geht. Julius interpretiert dies als einen Falken, der mit Hack wirft

Julius war am Wochenende auf einer Hochzeit in Hamburg zu Gast

  • Julius war davor mit der Frau, die manchmal bei ihm wohnt, einkaufen und sie haben sich 3 Küchen gekauft (die alte ist übergelaufen), um einen Geschirrspüler gratis zu bekommen
  • nach der Hochzeit sind sie weitergefahren nach Berlin, um sich ein Neugeborenes anzuschauen
  • laut Julius „eines der besten Wochenenden seit langem“
  • André wundert sich, warum Julius einfach in Wohnungen reinspaziert, um sich fremde Babys anzuschauen. Julius meint, dass dies zwar auch schon passiert ist, aber diesmal haben sie einen Termin vereinbart mit der Absicht, das Kind zu kaufen. André schätzt den Preis auf 10.000 €, Julius meint, dass es Kinder billiger gibt. Am Ende haben sie es doch nicht genommen, da es schon geredet hat

Julius hat sich eine neue Pflanze gekauft und eine Petition gegen das Anwohnerparken im Waldstraßenviertel unterschrieben

  • André fragt, ob er das Problem lösen soll. Julius bietet als Bezahlung eine Tastatur an, die er mit 4 Geräten gleichzeitig nutzen kann.
  • André pocht darauf, dass sie sich mit der Entscheidung nicht zu viel Zeit lassen sollen. Julius verspricht, es im Thing zur Sprache zu bringen, welcher jeden Dienstag auf einem freien Platz stattfindet.
  • Im Waldstraßenviertel werden keine Bücher verbrannt, sondern nur iPads und alte eBook-Reader. In den Bücherregalen auf der Straße stehen auch keine Bücher, sondern pro eBook ein eBook-Reader.
  • Julius hat sich einen neuseeländischen Zickzackstrauch gekauft. André findet den Strauch sehr gewöhnlich und vermutet, dass der Name nur Hipster anlocken soll. Julius, leicht pikiert, weist auf Andrés Chili-Monokultur hin, welche zudem noch eingehen aufgrund des Pflanzeninzests. André meint, dass Julius‘ Familie sich ja mit Inzest auskennt.

André hat den Film „Joker“ gesehen, Julius aber noch nicht. Sobald er ihn gesehen hat, müssten sie aber noch 4 Wochen mit einer Besprechung warten, damit sich die Zuhörer nicht über Spoiler beschweren können. Julius fällt dabei ein, dass seine Nachbarin schon länger nicht mehr den Podcast gehört hat und verflucht alle, die den Podcast länger nicht gehört haben.

André findet es witzig, wenn Leute, die mit den Folgen weit hinterher hängen, zu Folge X eine E-Mail schreiben, nur wenige Tage später zu schreiben, dass sich das Thema mit Folge Y zwei Wochen später schon wieder erledigt hat.

André fragt Julius, ob er „El Camino“ gesehen hat, was er verneint. Andrés Einschätzung: „wie eine mittelgute Folge Breaking Bad“, er hätte es nicht gebraucht.

André nimmt Bezug auf zahlreiche Mails zum Thema Gender und stellt klar, dass jede Person sich so bezeichnen will/ dürfen sollte wie sie möchte und auch jede Person diese Bezeichnung einfordern darf. Generisches Maskulinum ist weiterhin Quatsch. Beide sind verwundert, dass diese Ansage nicht eindeutig kommuniziert wurde.

André war auf der Schwäbischen Alb in einem Kulturhaus

  • Kulturhaus wird mit einer Million Euro von der Stadt (ca. 20.000 Einwohner) subventioniert
  • André empfiehlt Hosea Ratschiller (Gewinner des Salzburger Stiers 2017); dieser hat erzählt, dass es in Österreich keine subventionierte Kultur mehr gibt

Julius war in Berlin auf der Lesedüne

  • erzählt von Diskussion in der Bahn zwischen „Drogenkurier und obdachloser Drogensüchtiger“, wo irgendwann ein zweiter Drogenkurier dazu kommt. Dieser spuckt die Frau an, sie spuckt zurück, trifft aber einen unbeteiligten Dritten, den es aber nicht kümmert. Die Frau hat zwischendurch noch einen Hustenanfall und ruft, dass alle Fahrgäste aussteigen müssen
  • André erzählt von einer älteren Frau in Berlin-Moabit und ihren Weisheiten („Normale Außerirdische? Kein Problem! Kriminelle Außerirdische wollen wir hier nicht haben!“). Er meint, er lacht nicht über die Leute, sondern weil er es witzig findet, was sie machen und sagen

André kommt kurz zurück zum „Joker“ Film

  • laut André 2 Stellen im Film, die wirklich witzig sind
  • André hat Nachricht erhalten, dass er darauf achten soll, an welchen Stellen im Film die Leute lachen und dass das darauf hinweisen könnte, dass sie schlechte Menschen sind. André fühlt sich ertappt, da er bei einer dieser Stellen auch gelacht hat

André fällt auf, dass er heute sehr kicherig ist

Julius war unter anderem auch in Berlin, um ein Statement abzugeben für eine Aktion

  • André vermutet, dass Julius nun bei „Extinction Rebellion“ ist. Julius‘ erste Aktion ist hungern, was ihm bekanntermaßen schwerfällt
  • Aktion „Wir sind der Osten“, welches dem Klischee des „Jammerossis“ entgegenwirken soll. Die Rolle der Medien wird angeführt.
  • André malt sich aus, wie es wohl jemandem geht, der aufwacht und wütend feststellt, dass er ja immer noch im Osten wohnt. Er wünscht sich, dass Berlin einfach hierher kommt, anstatt selbst dorthin zu ziehen. Julius würde sich freuen, wenn die U-Bahn-Spuckerin herkommt

André ermutigt die Zuhörer, ihnen zu schreiben, sich aber bewusst zu sein, dass ihre Texte auch vorgelesen werden (können). Er bedankt sich bei Jana, Carolin und L(o)uisa für die Spenden. Er weist darauf hin, dass nur noch 10 Bewertungen bei iTunes fehlen, um 200 Bewertungen zu haben.

Es folgt das Verlesen der Zerredi-Post.

Es gibt noch Jingle. Julius singt dabei einmal „So scheiße“, bezogen auf seinen letzten Satz in diesem Podcast „Nazis sind scheiße“.

Zerredi-Post

Ein Zerredi, der unbekannt bleiben will, schreibt, dass er jetzt schon seit Wochen über die Frage nachdenkt, ob der Podcast auch von Swingern gehört wird. Da er selbst Kontakte zu Swingern hat und sich selbst für schlau hält, geht er davon aus, dass auch Swinger den Podcast hören, weil die, die er kennt, auch schlau sind.

  • Julius vermutet, dass im Darkroom keine TTZ-Folge läuft, es wäre aber bestimmt aphrodisierend. André würde es geil finden.

Ein Zerredi, dessen Name André entfallen ist, schrieb ihm auf Instagram, dass er sich beim Podcast gerne mal einen Joint ansteckt („eine Lunte“) und ob die beiden denn auch kiffen

  • Julius ist der Term „Lunte“ unbekannt, er kennt dafür „bufteln“
  • in Julius‘ Schule wurde zudem „draggen“ für „einen Zug nehmen“ verwendet, was Julius cool fand, da es klingt wie „Drache“ (dragon) und dabei ja auch noch Rauch ausgestoßen wird
  • André verneint, da er vom Kiffen müde wird und das Gefühl hat, dass er davon dümmer wird. Er hat aber an sich kein Problem damit und ist für eine Legalisierung.
  • Julius verneint ebenfalls, da er davon zu paranoid wird. Er hat das letzte Mal 2015 und davor 2010 (in Zürich) gekifft. André erinnert sich nicht mehr an seinen letzten Joint.
  • Julius und André haben in Toronto gemeinsam gekifft. Sie haben an einem neuen Album gearbeitet und auf Facebook gefragt, ob denn jemand in Toronto sie kennt und zufällig eine Party schmeißt, sie würden dann vorbeikommen. Natürlich gab es da jemanden. André erinnert sich an nichts mehr. Julius meint, es war dort ein Filmproduzent aus Los Angeles, welcher Gras in seinen Vaporizer gegeben und rumgereicht hat. André hat sehr lange daran gezogen, weil er nicht wusste, wie lange man daran überhaupt ziehen soll. Die beiden haben danach auf Englisch Freestyle Rap zum Besten gegeben.

Claudia schreibt:

  • „Wohl inspiriert von der Vorfreude auf den Comedy Roast vergangenen Mittwoch, sah sich der Mann, bei dem ich seit einigen Wochen recht oft nächtige, dazu veranlasst, auch mich spontan zu roasten. Mit Anspielung auf mein Alter verglich er meinen Körper äußerst charmant mit einem Kadaver. Nun bin ich durchaus nicht auf den Mund gefallen, doch passend zu dieser Aussage war mein Mund tot. Als wir uns kennenlernten, war TTZ dafür zuständig, uns die Nacht, die wir nach einem Weinfest völlig überraschend in einem kleinen Bahnhof verbringen mussten, zu versüßen. Die Scheißespieße haben es gerichtet. Passend dazu letzte Woche „Der natürliche Scheißlauf des Lebens“. Für mich hat sich in diesem Moment auch ein Kreis geschlossen und ich sah es als ein Zeichen an. Vielleicht könnt ihr in eurem nächsten Podcast einen kleinen nachgelagerten Konter für mich einbauen, jeden Donnerstag ist TTZ quasi Pflichtprogramm. André & Julius for Podcast Presidents! […]“
  • Julius erfreut sich an dem Satz „Die Scheißespieße haben es gerichtet“. Wenn die Scheißespieße ihn gerichtet hätten, könnte es auch ein Krimi sein.
  • Julius fragt, ob sie denn über den „hässlichen Vogel“ irgendwelche Informationen gegeben hat. Der Umstand, dass nicht mal sein Name genannt wurde, sieht er als Zeichen, dass er derart unwichtig ist, während André vermutet, dass Claudia den Namen vergessen hat und ihn nicht verletzen will. Julius findet ihn hässlich, und zwar nicht nur äußerlich, sondern vor allem seine Seele.

Heike schreibt:

  • "[…] Es gibt bei euch ja immer so viele Themen, zu denen man/frau etwas sagen könnte, aber (Achtung, Triggerwarnung): Es hat mir in Folge 55 vor allem Andrés Geschichte zur Kastanienkollektion durch Kindergartenkinder angetan und es hat mich persönlich getroffen, weil ich mich erstens auch immer ärgere, wenn alle Kastanien von kleinen Kindern weggesammelt sind, aber zweitens ist es besonders schlimm, weil ich selber alle Kastanien sammeln möchte, um sie meinem Kater mitzubringen, der so gern damit spielt #KastanienFürDenKing.“
  • Julius stellt sich ein Kastanien-Bällebad vor

Wiebke schreibt:

  • „[…] Nicht nur Julius hat einen Doppelgänger, sondern André auch. Im Anhang findet ihr ein Beweisbild. Es handelt sich um ein Foto der 1990 gegründeten schwedischen Metalband At The Gates. Bei Andrés Doppelgänger handelt es sich um die zweite Person links, falls es da Unklarheiten gibt. Noch eine persönliche Bitte: Kann Julius bitte stillhalten, wenn er spricht? Ich muss immer die Lautstärke korrigieren, woraufhin André mich dann anschreit, wofür er selbstverständlich nichts kann. Ich komme übrigens aus Recklinghausen, der Stadt der Ruhrfestspiele, mehr gibt es hier auch schon net. Früher hätte man damit angegeben, dass Kevin Spacey hier schon gespielt hat.“
  • Sowohl Julius als auch André sehen keine Ähnlichkeit.

Niklas schreibt:

  • „Sehr geehrte Damen und Herren. Auf der Grundlage ausgiebiger Recherchen durch die klemmbausteininteressierten Freizeitbeschäftigungsfans-Erlebnisroutenplaner (Kiffer) kam es zu einer Erkenntnis, welche durch das Bundesministerium für Allgemeine Lego- und Klemmbausteinangelegenheiten (BULAK) dringend zu bearbeiten ist. So wurde eine Route in das nächste Lego Discovery Center Berlin geplant. Mit Erschrecken mussten die verantwortlichen Planer feststellen, dass besagte Institution nur in Begleitung eines Kindes genehmigt ist (siehe dazu Anlage). Ich stelle hiermit eine kleine Anfrage an die Herrscher von Zerredistan. Die Anfrage ist bitte umgehend durch das Bundesministerium für allgemeine Lego- und Klemmbausteinangelegenheiten zu bearbeiten und schließlich in der folgenden wöchentlichen Ansprache zum Volk zu beantworten.
  1. Inwiefern ist diese Regelung für das BULAK tragbar in Anbetracht des demographischen Wandels?
  2. Inwieweit ist der Begriff ‚Kind‘ dehnbar? Bezieht es sich auf das biographische Alter oder ist auch denkbar, das geistige Alter in Erwägung zu ziehen?
  3. Ist dem BULAK bewusst, dass es mit der Regelung eindeutig eine bestimmte Bevölkerungsgruppe von der prägenden kulturellen Einrichtung ausschließt? Hier: Gruppe aller Nicht-Kinder
  4. Ist es zukünftig denkbar, die Regularien bezüglich der Begleitpersonen zu erweitern, beispielsweise durch das Einbeziehen von sehr alten Menschen, welche sich in einigen Punkten doch sehr ähnlich mit Kindern sind: quengeln herum, tragen Windeln (in Fachkreisen auch „Barendeln“ genannt)“
  • Niklas fügt dem Brief an, dass er manchmal auch ziemlich cool und normal ist.
  • Julius kritisiert, dass die entscheidende Frage vergessen wurde, nämlich ob ihm jemand ein Kind ausleihen würde. André bittet das BULAK herauszufinden, ob man auch mit 100 Erwachsenen und einem Mietkind kommen dürfte. Er denkt darüber nach, vor dem Discoveryland Kinder zur Miete zu verkaufen. Julius fügt an, dass die Kinder noch mit einer GoPro ausgestattet werden sollen, um nachzuweisen, dass keine unlauteren Dinge passieren.

Dennis schreibt:

  • „Höre gerade die Folge 49 und habe daher nun [Julius‘] Hilferuf gehört. Da ich es selbst innerhalb von 2 Jahren ohne OP geschafft habe, von ursprünglich 163 kg (Kleidergröße 6XL) auf nun 77 kg (Kleidergröße M) zu kommen, dachte ich mir, ich könnte dir mal meinen Roman zukommen lassen, wie es bei mir zumindest geklappt hat. Und Ende des Monats kommt ein TV-Team zu mir, was für die Sendung ‚37 Grad‘ auf ZDF/ 3sat über Menschen berichten möchte, die auf konventionelle Art und Weise abgenommen haben.“
  • Der Plan besteht aus 11 Seiten. Julius beschwert sich, dass André ihm das bis jetzt vorenthalten hat.

Yvonne schreibt:

  • „Grüße aus dem verwundeten Halle an das TTZ-Team. Bitte werdet nicht müde, gegen jegliche Form rechten Gedankenmülls anzureden, macht weiter aufmerksam auf das, was schiefläuft bei sehr jungen, jungen und jung gebliebenen. Möge jeder Nazi im Dauer-Scheißespießeregen stehen.“

Wiederkehrende Themen

Das Paketgate ("Pagate") ist beendet.

Die Scheißespieß-Folge wird referenziert.

Julius bekommt Diättipps, bezogen auf seinen Hilferuf in Folge 49.

Unnützes Wissen

In Kanada ist es billiger zu filmen als in den USA.

Kevin Spacey hat 2008 zusammen mit Jeff Goldblum in Recklinghausen eine Satire aufs Filmgeschäft gespielt.

Der LEGO-Minister hat auf Anfrage beim Discovery Centre die Antwort erhalten, dass Mietkinder zugelassen sind und es keine Erwachsenenobergrenze gibt.


Folgenindex
2018

#01.5 Chico#02 Unlustig und langweilig#03 Wick Boom#04 Esoterische Esel#05 Einzelkampf#06 Dummheit ist blöd#07 MDMA-Bolognese#08 Freiberger Naziwein#09 Bodypaintball#10 Baden-Württemberg angreifen#11 Giftpfeile für Harry Potter#12 Das Herrmann-Fischer-Syndrom#13 Omabrust am Kopf#14 Celloloch-Arschgeweih

2019

#15 Wundstarrkrampf der Sozialdemokratie#16 Das Puzzlemattenmaßmysterium#17 Der Legominister#18 Leberwurstkerze#19 Der Elon Musk von Leipzig#20 Hauskatzen mumifizieren#21 Ein Rucksack namens Volker#22 Wilson Gonzales Metalknecht#23 Aggro-Blinde#24 Sundré und Julius‘ Wette des Jahrhunderts#25 André gründet eine Bürgerwehr#26 Nieder mit den Tigerenten#27 Nochmal wegen der Waschmaschine#28 Lax Vox in der Probezeit#29 Lost im Regenbogencamp#30 Tag der offenen Tür im Gefängnis#31 Magnete outfluencen#32 Sauce Hollandaise raus aus Deutschland#33 Basketballmeister mit den Dessau Dwarfs#34 Eklat im Supermarkt#35 Angriff der Scheißespieße#36 Joko und Klaas des Ostens#37 Lifestyle-Heiden#38 Unantastbare Omas#39 Besuch ist Einbruch#40 Fiese Verletzung am Fröchel#41 Hip Hop mit Tobi Schlegl#42 Geliebte Geister-Schwestern#43 Quereinstieg in Hogwarts#44 Andrond und Miracjulix im Kaliyuga#45 Mindestens 60 Oechsel#46 Maurer sucht Bau#47 Die Zwei von der GMX-Bande#48 Batmom und Robin#49 Sächssch on the Beach#50 Intervallfasten the Furious#51 Hebamme wider Willen#52 Geo-Sturm der Entpfehlung#53 Multifunktions-Flip-Flop#54 Des Sprudels Kern#55 Der natürliche Scheißlauf des Lebens#56 Kinder mieten#57 HaARSCHarf am Rand des Hinnehmbaren#58 Umami ich mag dich!#59 Laktose- und Chipsfrisch-ungarisch-intolerant#60 OK Pföpfe#61 Das Ikea Piratenschiff#62 Am Ufer entlang gendern#63 Simon was geht?#64 Vorwürfe aus Osna#65 Vom Quadrat enttäuscht#66 No Tannenbaum

2020

#67 2020 du Umweltsau#68 Rechtsradikale Tiere#69 OP-Termin (nicht schlimm)#70 Sons of Electricity#71 Shoutout an Kopffüßler Jens#72 Dittschen und Rungsen#73 Post aus Wuhan#74 Julius ist schuld (immer)#75 Albino-Michel und das Schaufensterschaf#76 Die wollen Herrn Müller etwas antun#77 Jon Bon Juli spielt die Pansenfistel#78 Ninja-Sterne in Grottendorf-Gorilla#79 Döshi und Schnitzza#80 Zerdänis, Zerschwedis und Zertschechis#81 Dieb ist kein Beruf#82 Die Pflegekraft der Seele#83 Warten auf Pornot#84 Dann eben Voodoo#85 Das letzte Grab hat viele Kammern#86 Frommer und Werbst decken auf#87 Widerstand ist steckdos#87.5 Dipl. Ng-Enieur*innen#89 Brüllosophie#90 Pointierte Normalität#91 Niedriges Risiko#92 Bauer sucht Frau - Das Muhsical