TTZ 55 - Der natürliche Scheißlauf des Lebens

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Folgenbeschreibung

"Weil Julius krank ist und André Hypochonder ist, wird in dieser Folge alles desinfiziert. Während Julius versucht, seine Schleimhäute zum Abschwellen zu bewegen, berichtet André von seinen Erlebnissen auf Rügen, vom Pilze-Finden, defäkierenden Rentnern, geräucherten Fischen, Kreidefelsen und natürlich dem völlig überbewerteten Aperol Spritz. Außerdem geht es um Triggerwarnungen, Andrés geniale Sketch-Idee und Neuigkeiten vom Paketgate aka dem Pagate!"

Inhalt

  • Jingle, asiatisch angehaucht

Julius nimmt zu Sendungsbeginn eine Aspirin Complex – erkennbar durch das deutlich hörbare Klackern eines Löffels im Glas

  • André wirft ihm (indirekt) vor, seine Stimme bewusst tief und kratzig klingen zu lassen, da sie diese vor Sendungsbeginn noch nicht so klang
  • sollte die Tablette nicht wirken, schlägt Julius vor, ein Bonnie Tyler-Coveralbum aufzunehmen
  • da Julius keinen Schnaps trinken kann, nennt er die 55 „Aspirin Complex Zahl“
  • André erzählt, dass er immer noch Angst hat, sich anzustecken, da er es a) nicht möchte und b) sich nicht leisten kann, da er Abgabetermine hat; Julius meint, André hat sich sein gesamtes Gesicht & die Zunge desinfiziert (im Hintergrund hört man Sprühgeräusche von Andrés Desinfektionsspray)
  • Julius wirft André vor, dass er ihm doch einfach hätte sagen können, dass er zu Hause bleiben soll und sie hätten dann über das Internet aufgenommen – André meint, dass sie das doch eh nicht hinkriegen würden
  • Julius wirft André weiterhin vor, dass dieser vor einem Jahr (das laut André 54 Wochen hat) gemeint hatte, dass er sich um alles kümmern würde beim Podcast und stattdessen Julius alles Mögliche machen musste; auf Andrés Rückfrage, was er denn schon alles machen musste, lautet die Antwort: "Puzzlen."
  • André beklagt sich über wetterbedingte Kopfschmerzen und Kälte, weswegen er jetzt schon die Heizung angestellt hat – obwohl er bis November durchhalten wollte

André war mit seiner Freundin 4 Tage auf Rügen gewesen

  • Gutes Wetter, obwohl für die ganze Zeit Regen angesagt war – was André lieber gewesen wäre, da seine eigentliche Urlaubsplanung aus Fernsehen gucken und ab und zu mal was aufschreiben bestand (er hat dies übrigens auch ganz gut durchgesetzt)
  • Waren in Binz bei den Kreidefelsen
  • Julius empfiehlt, das nächste Mal nach Prora zu fahren
  • André beklagt sich darüber, dass in Binz sehr viele alte Menschen in pseudoteuren Klamotten rumlaufen bzw. rumsitzen und wundert sich, ob sie wirklich nur wegen der Luft da sind („Die sitzen da echt nur rum und atmen die ganze Zeit?“)
  • André versteht den Hype um Binz nicht, da es dort außer einer Einkaufsstraße mit 3 Cafés und einem Steg ins Wasser nichts gibt
  • André hat das Gefühl, dass es einen Bevölkerungswechsel gab, da er nur Sächsisch gehört hat
  • Sassnitz ist eine furchtbar langweilige Stadt
  • Julius wundert sich, was André denn von einem Urlaubsort erwartet (André: „Irgendwas geiles!“) und dass man das nicht mit Metropolen wie Paris oder New York vergleichen kann

Die Sendung wird kurz unterbrochen, da André einen wichtigen Anruf bekommt

  • André hat den Friedensnobelpreis bekommen, weil er so friedlich ist – Julius fühlte sich berufen, als Gegenbeweis, dass André ein „fucking Bully“ ist, alte Podcastfolgen vorzuspielen, weshalb nun Julius der friedlichste Mensch der Welt ist („ein Hirte und ein Schaf gleichzeitig“)
  • André hat laut Julius noch Wandtelefone aus den Achtzigern, vier nebeneinander
  • André hat als Reaktion auf Julius‘ Gewinn des Friedensnobelpreises erst einmal einen wütenden Kommentar auf Greta Thunbergs Instagramkanal gepostet

Fortsetzung Rügen

  • André gesteht Rügen zu, dass es landschaftlich schon schön ist; aber er hätte nicht gedacht, dass die Städte so langweilig sind
  • André fragt sich, ob es nur einen Kreidefelsen auf Rügen gibt, da er immer dachte, dass es eine ganze Küste voll ist; Julius klärt ihn auf, dass er wohl an die Felsen von Dover gedacht hat
  • Julius wundert sich, warum André sich darüber beschwert, wenn er doch sowieso nur fernsehen und schreiben wollte
  • André berichtet, dass sie in der Nähe eines kleinen Hafens waren, wo die Omas und Opas den ganzen Tag Aperol Spritz beim Fischimbiss getrunken haben. André hat daraufhin auch Aperol Spritz probiert und war enttäuscht, da er entgegen seiner optischen Versprechung bitter statt süß geschmeckt hat. Er ist immer davon ausgegangen, dass das die Cola der alten Leute ist. Julius wundert sich, dass die Alten nicht Aquavit oder Korn getrunken haben
  • André findet beim Fischimbiss nur das Backfischbrötchen geil und den Rest eklig. Julius frotzelt, dass die anderen Gerichte ja nach was schmecken und Backfisch nur nach frittiertem Fett.
  • Räuchereien (auch „Räucherereien“ oder „Räucherstudios“) gibt es auch überall – dort hängen die Fische auf zuklappbaren Räucherbänken ab oder sprayen sich nochmal mit Räucherspray ein. Das bekannte Lied „Räucherbank Flavour“ von Bushido wird von Julius erwähnt (eigentlicher Titel: Sonnenbank Flavour). André kauft in einer der Räuchereien Räucherfisch für seinen Vater.

Julius‘ Brokkoli-Rote Bete-Salat für André bekommt eine neue Beilage: Tartar vom Bachsaibling in Misosauce

  • André kann Thunfischgeruch nicht tolerieren; Julius bietet an, frisches Thunfischtartar zu machen; auf Andrés angewiderte Reaktion fragt Julius, ob André noch nie Rindertartar gegessen hat; André meint, dass er doch kein rohes Rind isst, worauf Julius fragt, ob er denn Hackepeter mag; André meint: „NIE“, worauf Julius André der Lüge bezichtigt

André: „Ist Hackepeter Finn der Bruder vom Ziegenpeter?“ Julius: „Das ist der Bruder von Hackepeter Pan.“ André: „Der Hackepeter geht halt Holz fällen.“ Julius: „Der ist Köhler.“ André (mit Schweizer Akzent): "Ziegenpeter, ich hab mir schon wieder ins Bein g’hackt!“

RTL II ist ein absolut verkommener Sender

  • André berichtet, dass RTL II mittlerweile folgendermaßen wirbt: „Wenn Sie wenig verdienen, total dumm sind und kein Abi haben, dann melden Sie sich bei uns, wir wollen das filmen.“ Julius merkt an, dass das wenigstens ehrlich ist und man nicht mehr behauptet, dass man eine Fernsehkarriere ermöglicht
  • Sendung „Das denkt Deutschland“: zeigt laut André, dass die Masse von Deutschland furchtbar ist (Hass gegen Geflüchtete, Aussagen wie „Die kriegen 8000 € im Monat!“); immerhin einer meinte, dass die ewige Nölerei vieler Deutschen ihm auf den Nerv geht
  • viele Leute haben schlechten Geschmack: neongrüne oder blau-weiße Wände; rauchen neben Kindern
  • Julius meint, dass Uwe Steimle („Uwe Zweimle“) einfach immer wie RTL II war und offen und ehrlich gesagt hat, was er meinte

Julius hat „Der Quizchampion“ geschaut und wundert sich, warum man die Sendung nicht „Quizchampions“ nennt, da auch Frauen teilnehmen; bei „Das große Backen“ wird gar nicht gegendert, es heißt immer „Wer wird der Bäcker der Woche“ trotz der Teilnahme eines Mannes und vier Frauen

  • Julius hat Enie van de Meiklokjes aufgrund ihrer roten Haare immer für eine Feministin gehalten
  • André ist verwundert, dass es sehr viele Frauen gibt, die das generische Maskulinum nicht stört, weil es ihn persönlich nerven würde

Julius hat „Unbelievable“ bei Netflix geschaut (André weist darauf hin, dass er ihm von der Serie erzählt hat

  • Urteil: gut, „nette“ Perspektive darauf, wie die Tat für die Opfer überlebbar gemacht wird

Julius versucht, hoch zu sprechen und schafft es nicht

  • Manchmal redet er hoch, „als Vorspiel“
  • Julius hat Texte für den Roast quergelesen und ist daher etwas versaut („Du kleine Fickmaus“)
  • Julius bedauert, dass André nicht über sich lachen kann und erwähnt den Vergleich Andrés mit einem „erkälteten Hitlerjungen“ aus einem vergangenen Roast; André widerspricht, da er überhaupt nicht erkältet ist

Neuigkeiten vom „Paketgate“

  • Wortneuschöpfung: „Pagate“ (kann man auch gut sächsisch aussprechen)
  • André hat per Einschreiben an Firma darum gebeten, Nachforschungen zu seinem vermissten Paket anzustellen; erhält als Antwort, dass sie die falsche Firma sind, da sie nur Pakete von Deutschland nach China verschicken und er sich an die Firma gleichen Namens, die Pakete von China nach Deutschland verschickt und 2 Straßen weiter ansässig ist, wenden soll

Julius fragt, ob er aufgrund seiner Krankheit wenig responsiv wirkt; André zückt erneut das Desinfektionsspray

  • André befürchtet, dass die Krankheit auf ihn überspringt, obwohl Julius versichert, dass die Erkrankung von Bakterien und nicht von Viren kommt
  • André schätzt sein Immunsystem als relativ gut ein, im Gegensatz zu den 2 Rentnern, die an verkeimter Pizza-Salami gestorben sind

André war 2 Wochen in Folge Pilze finden

  • „Wer Pilze sucht, macht einen Fehler – Pilze geht man finden!“
  • André bezeichnet sich als „Think Tank der Pilze“, da er auf die Pilze hinweist und sie nicht selbst sammelt

Kurze Rückbesinnung auf Rügen

  • André ist mit dem Auto gefahren und wohnte in einer Ferienwohnung auf einem Hotelkomplex. Vorteil: man kann sich selbst Essen machen und Housekeeping kommt nicht jeden Tag ins Zimmer. Julius weist darauf hin, dass es mittlerweile der Umwelt zuliebe die Möglichkeit gibt, auf die Reinigung zu verzichten. André meint, dass aber trotz Schild immer wieder versucht wird, das Zimmer zu reinigen. Julius widerspricht und meint, dass André dann in den falschen Hotels ist.
  • Rügen ist voller Pilze, aber das meiste davon ist nicht essbar; André hat immerhin Maronen gefunden und diese zubereitet, aber sich Gedanken gemacht, ob er nicht doch giftige Pilze gesammelt hat und demnächst stirbt

Gedanken zum Tod

  • André erwähnt, wie er von einem WM-Mac mal fast gestorben wäre, aber ist sich nicht sicher, ob er jemals eine richtige Lebensmittelvergiftung hatte
  • Julius wäre gerne dabei, wenn André an einer Lebensmittelvergiftung stirbt, weil er das spannend finden würde. Es folgt eine ausführliche Beschreibung, was möglicherweise dabei passiert
  • André würde Bauchschmerzen nur halb so schlimm finden, wenn er danach sterben würde. Julius wiederum würde lieber ohne vorherige Schmerzen sterben
  • André war auf einem Leuchtturm und hat dabei überlegt, ob er nach dem abendlichen Pilzeessen es rechtzeitig zum Turm zurückschafft, um von dort runter zu springen. Er hat unter dem Leuchtturm einen großen roten Fleck entdeckt und darüber nachgedacht, ob da tatsächlich jemand gelandet ist – es war aber „leider“ nur ein Laubhaufen
  • Julius weist die Zuhörer darauf hin, dass sie sich bei solchen Gedanken bitte professionelle Hilfe suchen sollen, im Gegensatz zu André
  • André war in Irland auf hohen Felsen und hat dort darüber sinniert, wie viele Leute wohl dort im Jahr runterspringen und spricht sich dafür aus, diese Gedanken nicht zu tabuisieren (aber es bitte nicht als Aufforderung zu verstehen)

Julius fragt in die Community, ob sie Triggerwarnungen setzen sollen Julius fragt André, ob er Karten für Daniel Sloss gekauft hat

  • André druckst herum und meint, dass er natürlich welche hat „reservieren lassen“
  • Eine Empfehlung für Daniel Sloss wird ausgesprochen – er redet auf humoristische Art darüber, wie seine Schwester gestorben ist.
  • André erzählt, dass er sich sein Programm angehört hat, während er auf dem Laufband war (und dabei auch fast gestorben wäre)

André meint, dass es auf Rügen massig halluzinogene Pilze gibt, und überlegt hatte, ob er davon welche einsammelt. Ein Hinweis folgt, dass man bitte nicht einfach irgendwelche Pilze essen sollte. André hat den Unterschied zwischen Rentnern und rüstigen Rentnern entdeckt

  • Rentner gehen nicht zu den Kreidefelsen, da dort derzeit eine Baustelle ist, man mit der Bimmelbahn nur bis 200 m davor hinkommt und den Rest der Strecke laufen muss. Diese bleiben entweder in der Bahn sitzen oder fahren erst gar nicht hin
  • Rüstige Rentner tragen Outdoorkleidung, die sie nicht brauchen, sind komplett wandermäßig ausgestattet, schaffen die 200 m gerade so, machen ein Foto und gehen dann wieder zurück
  • André meint auf Julius‘ Einwurf, dass die Rentner Aperol Spritz trinkend auf der Mole sitzen, dass Aperol Spritz eher von Babyboomern bzw. Porsche-Eltern getrunken wird

Julius macht Werbung für eine Veranstaltung am 10.11.2019

  • „Ich hasse Weihnachten“
  • Julius entschuldigt sich, dass keine einzige Frau dabei ist – aber alle, die er gefragt hat, haben entweder keine Zeit oder sind schwanger. Er überlegt, ob er die Texte einfach mit hoher Stimme vortragen soll, André schlägt Pappaufsteller von Frauen vor
  • Neben André und Julius sind Sebastian Lehmann, Jan Philipp Zymny und Daniel Weber (am Klavier) dabei. Laut Julius wollte André eigentlich nicht mitmachen und konnte nur mit 1000 € überzeugt werden.
  • Julius ruft dazu auf, dass Hörer ohne Geld ihm eine Mail schreiben sollen, damit er sie auf die Gästeliste setzen kann
  • Wer nicht kommen kann, kann sich die Aufzeichnung des MDR auch online anschauen

André hat neue Chilis produziert, sie mit EINEM Finger berührt und sich dann mit diesem Finger ins Auge gefasst

Julius erzählt von der Aufzeichnung von „Puffpaffs Happy Hour“

  • Hat Heidenrespekt davor, da diese für eine Mixshow perfekt aufgestellt ist und Sebastian Puffpaff ein „sehr würdiger“ Moderator ist
  • Julius hat Puffpaff vom Podcast und Puzzlen erzählt und er fand die Idee witzig, aber gucken würde er es nicht. Er würde zwar auch einen Podcast machen (den „Pottcast“, vom Klo aus), aber die Idee ist schon weg

André erzählt seine Sketchidee

  • Julius pitcht den Namen: „Sketche? Kein Ding“
  • André gesteht flüsternd, dass er ein bisschen den Comedypreis geschaut hat
  • Idee: Der ganze Block sollte statt klassischer Fangesänge lieber singen: „Dann kommt das linke Bein hinein und dann kommt es wieder raus und dann kommt es wieder rein und dann schütteln wir es aus usw.usf.!“ – und das ganze gedreht im Stadion. Julius zeigt sich semibegeistert und schlägt vor, dass der ganze Block lieber ein ganzes Lied singen sollte, wie eine Ballade oder ein Taylor Swift Lied.

Julius erzählt, wie er im Garten war und Äpfel geerntet hat

André beschwert sich, dass keine Kastanien mehr auf der Straße liegen, sondern nur noch die Kastanienhüllen

  • er fühlt sich immer wie bei den „Gilmore Girls“, wenn auf der Straße kleine braune „Kastänchen“ rumliegen, aber die ganzen Kinder in den anliegenden Kindergärten und Schulen diese für Kastanientiere wegsammeln – selbst auf Rügen!
  • André schwärmt von heißen Maroni wie in Zürich und denkt immer daran, wenn er Kastanien auf der Straße entdeckt
  • André hat früher auch Kastanien gesammelt und damit Geld verdient, indem er sie beim Forstamt abgegeben hat
  • André findet, dass alle Kastanienmännchen aussehen wie Pittiplatsch
  • Julius findet, dass alle Früchte, die vom Baum runterfallen, sofort wegmüssen oder am besten vor dem Fallen gepflückt werden müssen. André widerspricht. Es folgt eine Diskussion über Empfindungen.

André erwähnt, dass der Rügener Kreidefelsen schön, aber überbewertet ist. Julius meint, dass André zwei Pilze hätte essen sollen, damit es vielleicht 3 Kreidefelsen gewesen wären

  • Nachteil an Rentnern: die gehen auch in die Pilze. Vorteil: die sehen so schlecht und übersehen die Hälfte, sodass man nach ihnen reingehen und noch was finden kann
  • André beschwert sich, dass die Rentner und die Vatis im Sommer an den Dünen überall hinscheißen, sodass man überall noch benutzte Klopapierreste findet. André stellt die Theorie auf, dass halb Rügen aus Zwickauer Scheiße besteht, die Leute die Pilze essen, verdauen und wieder in den Wald hineinbringen – „der natürliche Scheißlauf des Lebens“ wird als Pod-/ Pottcasttitel geboren
  • André malte sich aus, was wohl passiert, wenn ein Opa, Hose schon in den Kniekehlen, über die Düne gerannt kommt und vor ihm in den Wald strahlt
  • André weist darauf hin, dass Großstädter auf Rügen sich unterfordert fühlen könnten aufgrund des Mangels an Eindrücken
  • Wortneuschöpfungen bzw. Wortspiele: „reetnoviert“ (Neudeckung von Reetdächern), „Reetnologie“ (Lehre von Reetdächern), „Reeterei“ (Firmen, die Reetdächer bauen), „Reeterepublik“

Hinweis auf NRW-Zerredi-Treffen am 12.10.2019 im Finkenkrug in Duisburg.

André macht Werbung für die Zerpedia und den Zerredi-Discord-Server. Julius beschwert sich, dass es kein „Divergent“-Haus gibt.

André lobt den Dating-Minister, der nach und nach alle Folgen transkribiert

André erkundigt sich nach Julius‘ Stimme. Zustand: minimal besser. Julius wirbt nochmal für „Ich hasse Weihnachten“.

André appelliert an die Zuhörerinnen, sich gerne so zu nennen. Alle sollen keine Nazis wählen und Gender is over. Es wird an die bevorstehende Thüringenwahl erinnert. Es gibt noch Jingle.

Zerredi-Post

Max schreibt zur Wasser-/ Sodastreamfrage:

  • „Nehmen wir an, dass die CO2-Kartuschen (60 Liter) 8 € kosten und ein Kasten Wasser um die 5 € (12 Liter), dann geht die Rechnung so: 800/60 = 13 ct. pro Liter & 500/12 = 42 ct. € pro Liter . 1 Liter Leitungswasser kostet im Schnitt 0,2 ct., d.h. die 60 l Wasser machen nochmal 12 ct. Das heißt, man ist mit 25 ct. pro Liter eigentlich dabei.“
  • Das Wasserdilemma wurde zudem auch noch von Phil und Sabrina erklärt.

Moritz schreibt (Julius hebt den Witz hervor, dass Moritz nach Max schreibt):

  • „Bezüglich vergrabener Sachen im Garten kann ich mich auch äußern. In unserem Garten ist ein Auto vergraben, ein alter Simca, um genau zu sein. In welcher Nacht- und Nebelaktion das passiert ist, weiß ich aber nicht, war vor meiner Zeit. Ich glaube aber, dass das überhaupt nicht gut für unsere Umwelt ist, war immerhin kein SUV. Noch eine Frage: Wird es ein Spezi-Ranking geben? Natürlich ist mir klar, dass es schon ein Cola-Ranking gibt, allerdings kann eine Spezi auch erfrischend sein. Auch wenn Paulaner Spezi die beste Spezi ist, gibt es mittlerweile viele andere Spezi-Sorten, über die man gut schreiben kann.“
  • André ermutigt ihn zu diesem Schritt und ernennt ihn zum Spezi-Al-Beauftragten.

L(o)uisa schreibt:

  • „Ich bin seit September für ein Jahr als Austauschstudentin in Japan (Tokio) und nach 2 Wochen TTZ-Hören wurde mir von Spotify mitgeteilt, dass ich in Japan nur 2 Wochen lang Spotify benutzen darf. Da ich euch aber immer zum Einschlafen höre (danke dafür) und unbedingt eine Sleeptime-Funktion brauche, höre ich jetzt über m.sleeptimer.org via Youtube. Etwas umständlich, aber das ist es wert. Falls Julius mal Inspiration für seine Jingles braucht: In Japan ist es typisch, an jeder Bahnstation einen Jingle läuten zu lassen, damit man weiß, an welcher Station man sich befindet und ggf. aufwacht. Man schläft in Japan ja viel in den Bahnen. Inzwischen sind die Bahnjingles schon Kult, vor allem die von der bekannten Yamanote-Linie in Tokio, auch wenn sich da einige gleichen.“
  • André hebt hervor, dass sie sich als „Hörer“ bezeichnet.

Silke schreibt:

  • „Das Problem von alten weißen Männern [in Rückbezug auf Dieter Nuhr], die früher nicht so weird waren, liegt glaube ich daran, dass sie sich früher mit vielen Problemen auseinandergesetzt haben und jetzt sich von einem kleinen Kind bevormundet fühlen, das nicht einsieht, dass es weltweit noch mehr Probleme gibt und ihre Lebensleistung nicht von den Jugendlichen anerkannt wird. Mein 71 Jahre alter Nachbar, ein vielgereister Autonarr, regt sich über die Autoeinschränkungen beim Autofahren auf und meint, dass sich doch schon viel verbessert hat, da man im Ruhrgebiet nicht mehr beim Wäsche raushängen auf die Fabrikabgase achten muss. Mein Vater, ein überzeugter Bahnfahrer und Mülltrenner, der damals über das Einführen des Flaschenpfands gejubelt hat und seinen Töchtern feministisches Gedankengut nahe gebracht hat, sehr zum Missfallen meiner eher konservativen Mutter, fühlt sich auch von ihr bevormundet, da er wahrscheinlich das Gefühl hat, sie sieht nur, was noch gemacht werden muss und erkennt nicht an, dass durch Menschen wie ihn schon viel erreicht wurde.“
  • André kann nicht nachvollziehen, warum die Leute dafür beklatscht werden möchten, was sie vor 50 Jahren erreicht haben. Generell mag er den Begriff „Lebensleistung“ nicht.

André schweift ab zum Thema „eigene Beerdigung“. Er wünscht sich, dass die gesamte Innenstadt lahm gelegt wird durch einen Partyzug und alle genervt sind. Der Sinn dieser Genervtheit besteht darin, zu recherchieren, was eigentlich los ist und so mitzubekommen, wer André eigentlich war. Julius merkt an, dass er bei Andrés Beerdigung wahrscheinlich nicht dabei sein will und bezeichnet sie als Gegenteiltag für den „Herrmann“.

Julius führt an, dass alle einen Hunni für ihre Cola auf dem Weg zahlen. André schweift erneut ab und erzählt, wie er gestern Pfand weggebracht hat, dann noch eingekauft und musste 1,04 € bezahlen. Er hat 10 € hingelegt und gemeint, dass er die 4 Cent auch noch hat und die Kassiererin höchst angepisst reagiert hat, was ihn auch kurz getroffen hat.

Alex schreibt:

  • „Mein Name ist Alex, ich bin 20 und ein Gryffindor. Ich höre euch mit voller Begeisterung seit der 3. Folge und in letzter Zeit immer während der Arbeit. Im Moment bin ich Reinigungskraft und dort vermutlich der komische Typ, der immer kichernd den Müll abholt. Naja, egal. Ich habe mich entschieden, euch zu schreiben, weil ich am Tag der deutschen Einheit ein cooles Erlebnis hatte. Der Tag der deutschen Einheit ist nämlich jedes Jahr auch der Tag der offenen Moschee. Das habe ich erst dieses Jahr herausgefunden und spontan eine Freundin überzeugt, mitzukommen. Wir hatten beide noch nie eine Moschee betreten und keine richtige Ahnung, was uns erwartet. Ich persönlich stehe Religionen generell sehr kritisch gegenüber, finde aber jede Weltsicht irgendwie interessant, die damit einhergeht, und wollte einfach mal mehr wissen. Wir sind also angekommen und wurden ganz herzlich empfangen. Wir kamen während einer Gebetszeit hinein und durften dann direkt beim Gebet zuschauen- etwas eigentlich sehr Intimes, zumindest in meinem Empfinden. Danach bekamen wir einen Tee und wurden gebeten, noch ein wenig zu bleiben. Als wir uns an einen Tisch gesetzt hatten, saß uns plötzlich ein Mann gegenüber, der uns als der Imam vorgestellt wurde, und wir hatten dann die Möglichkeit, ihm Fragen zu stellen und uns mit ihm zu unterhalten. Ich war am Anfang etwas überfordert in meiner Konfessionslosigkeit, auch ein wenig das Ziel seiner Argumentation: er hat viele reflexive Fragen gestellt, um uns seinen Glauben zu erklären. Insgesamt war es allerdings ein sehr angenehmes Gespräch, das nach anfänglicher Anspannung recht zwanglos verlief. Wir haben uns fast 2 Stunden unterhalten und konnten auch viele kritische Fragen stellen. Das alles zu erzählen würde den Rahmen sprengen. Was ich allerdings schade finde, ist, dass an diesem Tag nur 3 Besucher dort waren, uns eingeschlossen, und dass auch wir erst so spät davon erfahren haben. Ich finde, solche Möglichkeiten zum Austausch sollten zugänglicher sein, sodass man sie leichter mitbekommt, deshalb habe ich euch auch angeschrieben. Die Geschichte ist vielleicht nicht so knackig und inspirierend erzählt, war aber sehr schön und bereichernd. Ich wünsche mir, dass mehr Menschen so in Kontakt kommen und sich austauschen. Vielleicht interessiert das ja auch euch und ein paar andere Zerredis.“
  • Julius findet dies zwar super, plädiert aber dafür, den Tag zu verlegen. Auf Andrés Nachfrage, was er denn am Tag der deutschen Einheit so macht, führt Julius an, dass er selbst zwar nichts macht, aber andere Menschen meist vorher Party machen und über einen eventuellen Brückentag noch verreisen.

Sabrina schreibt:

  • „Julius, du sagst immer, dass du Köln hasst, nennst aber mehr Dinge, die dir in Köln gefallen als missfallen haben. Zum Beispiel Verkehr vs. Buchhandlung, gutes Restaurant… ich glaube, insgeheim magst du Köln und willst es nur nicht zugeben, denn es ist die beste Stadt der Welt. Okay, der Verkehr ist wirklich furchtbar, aber da gibt es ja eine Lösung: einfach kein Auto fahren in der Stadt.“ * Julius hat bei Erwähnung des Wortes „Köln“ abgeschaltet.

Der Dating-Minister schreibt:

  • „Hallo Julius, am 3. Oktober waren Sabrina und ich sowie ein weiterer Kollege, der hoffentlich auch bald Zerredi wird, am schönen Schliersee wandern. Wir hoffen natürlich, dass du uns auch mal auf eine der Wanderungen begleitest, weil wir wissen, dass du auch diese Leidenschaft hast. Kurz vor dem Etappenziel fiel uns ein an der Straße stehender Sack auf – aber kein normaler, sondern ein Windelsack. Wir mussten auch hier sofort an dich denken und ein Foto davon machen. Im Landkreis Miesbach sind Windeln allgegenwärtig und kein Tabuthema.“
  • Julius und André tauschen sich über luftdichte Tower-Mülleimer aus. Julius führt an, dass diese auf Rügen produziert werden, genau wie Käse und Räucherfisch, und dass es daher kein Wunder ist, dass die Rentner immer in die Dünen gehen.

Wiederkehrende Themen

Julius erweitert sein "Strafgericht" für André nach dem verlorenen Alf-Quiz.

Es gibt ein Update zum Paketgate.

Unnützes Wissen

In Prora gibt es ein KdF-Bad (KdF = Kraft durch Freude).

Uwe Steimle hat am Anfang von „Go Trabi Go 2“ einen Neonazi gespielt.


Folgenindex
2018

#01.5 Chico#02 Unlustig und langweilig#03 Wick Boom#04 Esoterische Esel#05 Einzelkampf#06 Dummheit ist blöd#07 MDMA-Bolognese#08 Freiberger Naziwein#09 Bodypaintball#10 Baden-Württemberg angreifen#11 Giftpfeile für Harry Potter#12 Das Herrmann-Fischer-Syndrom#13 Omabrust am Kopf#14 Celloloch-Arschgeweih

2019

#15 Wundstarrkrampf der Sozialdemokratie#16 Das Puzzlemattenmaßmysterium#17 Der Legominister#18 Leberwurstkerze#19 Der Elon Musk von Leipzig#20 Hauskatzen mumifizieren#21 Ein Rucksack namens Volker#22 Wilson Gonzales Metalknecht#23 Aggro-Blinde#24 Sundré und Julius‘ Wette des Jahrhunderts#25 André gründet eine Bürgerwehr#26 Nieder mit den Tigerenten#27 Nochmal wegen der Waschmaschine#28 Lax Vox in der Probezeit#29 Lost im Regenbogencamp#30 Tag der offenen Tür im Gefängnis#31 Magnete outfluencen#32 Sauce Hollandaise raus aus Deutschland#33 Basketballmeister mit den Dessau Dwarfs#34 Eklat im Supermarkt#35 Angriff der Scheißespieße#36 Joko und Klaas des Ostens#37 Lifestyle-Heiden#38 Unantastbare Omas#39 Besuch ist Einbruch#40 Fiese Verletzung am Fröchel#41 Hip Hop mit Tobi Schlegl#42 Geliebte Geister-Schwestern#43 Quereinstieg in Hogwarts#44 Andrond und Miracjulix im Kaliyuga#45 Mindestens 60 Oechsel#46 Maurer sucht Bau#47 Die Zwei von der GMX-Bande#48 Batmom und Robin#49 Sächssch on the Beach#50 Intervallfasten the Furious#51 Hebamme wider Willen#52 Geo-Sturm der Entpfehlung#53 Multifunktions-Flip-Flop#54 Des Sprudels Kern#55 Der natürliche Scheißlauf des Lebens#56 Kinder mieten#57 HaARSCHarf am Rand des Hinnehmbaren#58 Umami ich mag dich!#59 Laktose- und Chipsfrisch-ungarisch-intolerant#60 OK Pföpfe#61 Das Ikea Piratenschiff#62 Am Ufer entlang gendern#63 Simon was geht?#64 Vorwürfe aus Osna#65 Vom Quadrat enttäuscht#66 No Tannenbaum

2020

#67 2020 du Umweltsau#68 Rechtsradikale Tiere#69 OP-Termin (nicht schlimm)#70 Sons of Electricity#71 Shoutout an Kopffüßler Jens#72 Dittschen und Rungsen#73 Post aus Wuhan#74 Julius ist schuld (immer)#75 Albino-Michel und das Schaufensterschaf#76 Die wollen Herrn Müller etwas antun#77 Jon Bon Juli spielt die Pansenfistel#78 Ninja-Sterne in Grottendorf-Gorilla#79 Döshi und Schnitzza#80 Zerdänis, Zerschwedis und Zertschechis#81 Dieb ist kein Beruf#82 Die Pflegekraft der Seele#83 Warten auf Pornot#84 Dann eben Voodoo#85 Das letzte Grab hat viele Kammern#86 Frommer und Werbst decken auf#87 Widerstand ist steckdos#87.5 Dipl. Ng-Enieur*innen#89 Brüllosophie#90 Pointierte Normalität#91 Niedriges Risiko#92 Bauer sucht Frau - Das Muhsical