TTZ 29 - Lost im Regenbogencamp

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Folgendauer: 60:26 min
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Folgenbeschreibung

André Herrmann und Julius Fischer treffen sich diesmal nur virtuell, weil André Urlaub auf der LOST-Insel macht und dort in einem verlassenen Hotel lebt, das von einem einsamen Animateur betrieben wird. Julius hat immer noch Rücken und schwelgt in Erinnerungen an seine Zeit im Regenbogencamp.

Inhalt

  • Zum zweiten Mal überhaupt nehmen Julius und André getrennt voneinander auf, weil André gerade im Urlaub ist.
  • Julius geht es nach wie vor schlecht, weil sich seine Rückenprobleme und die Bänderdehnung noch nicht gebessert haben. André hat einen guten Tipp parat, um die untere Rückeregion zu lockern und nebenbei Spaß zu haben: Flossdance.
  • André erklärt, dass er ausschließlich in Situation tanzt, in denen er nicht mehr mitbekommt, wie er tanzt. Julius erzählt daraufhin von einer Poetry-Slam-Aftershow in Regensburg, auf der André sehr niedlich getanzt hat und Julius ein Mädchen, das André antanzen wollte, weggetanzt hat.
  • Weil André den Mikrofonarm vergessen hat, muss er die ganze Zeit das Mikrofon in der Hand halten, was sehr schwer ist. Julius nimmt den Podcast im Stehen in seinem Arbeitszimmer auf, da Stehen die einzige Position ist, in der Julius keine Schmerzen empfindet.
  • Julius erzählt von seinem bisherigen Tag. Zuerst war er aus Verzweiflung spazieren, dann scheiterte er daran, Brunnenkresse im Baumarkt zu kaufen, weil er jetzt süchtig nach Brunnenkresse ist. * Weil Julius sagt, er wolle eine Brunnenkressediät machen, schreitet André ein und verbietet Julius nachdrücklich und auf eigenen Wunsch, jemals wieder eine Diät zu machen, außer vielleicht FDH.
  • Außerdem hat sich Julius zwei neue Kapitel für sein neues Buch ausgedacht, Rechnungen verschickt, Wäsche aufgehangen, seine Quartalssteuer erledigt und anschließend Kaiserschmarrn gemacht.
  • André sitzt währenddessen auf der griechischen Insel Kefalonien und schaut während der Aufnahme aufs Meer. Auch Olivenbäume sind anwesend. Und wütende russische Nachbarn.
  • André erzählt ein wenig von der Insel. Direkt bei seiner Ankunft wurde das Flughafengebäude abgerissen, alle Geschäfte haben geschlossen oder werden gerade repariert. André lebt in einem "Hotel mit Wohnungen", wie er sagt. Es gibt kein Frühstück, aber dafür einen Animateur, der in einem Zelt am Pool sitzt und nicht animiert.
  • Julius will wissen, ob André in Sorge ist, dass während seiner Abwesenheit Leute in die freie Wohnung unter ihm einziehen könnten. André erklärt, dass er als Vorsichtsmaßnahme seit längerem versucht, besonders unangenehm zu leben. Er trampelt, stampft und macht komische Geräusche im Hausflur.
  • Anschließend erzählt Julius, wie er mal im Urlaub Zeuge war, wie ein Zeltnachbar beim Zelten sein Kind geschlagen hat. Der Vorfall ereignete sich bei Julius' erstem Urlaub allein mit Freunden im so genannten Regenbogencamp, einer Zeltplatzkette an der Ostseeküste. Anschließend singt Julius den Regenbogenreggae. Typisch im Regenbogencamp waren zum Beispiel die Ansagen und Geburtstagsglückwünsche am Nachmittag. Dabei haben sich Julius und seine Freunde einen kleinen Spaß erlaubt und den Ansager besonders schwierige Geburtstagsgrüße ausrichten lassen. Besonders im Gedächtnis geblieben ist ihm der Leitspruch: "Und immer daran denken, wenn's brennt: Einer löscht, einer meldet!"
  • André hingegen war nur einmal im Ferienlager und hat sich da ein Loch in den Kopf geschlagen und musste bis zu seinem sechszehnten Geburtstag immer um 22 Uhr zu Hause sein und sich melden, ehe er möglicherweise nochmal los durfte.
  • Als Julius vom Theaterjugendclub erzählt, fällt André ein, dass er früher unbedingt in den Jugendclub in seiner Heimatstadt gehen wollte, sich aber nicht hinein traute, weshalb er den ganzen Nachmittag um das Haus herumlief, bis genug Zeit vergangen war, sodass seine Mutter dachte, André wäre tatsächlich im Jugendclub gewesen. Als André ein paar Jahre später durchaus regelmäßiger mal dort war, wurde er allerdings des Hauses verwiesen, weil einer seiner Kumpels im Hausflur getaggt hatte. Auf Kefalonien gibt es übrigens nur ein Tag, und zwar des bekannten Sprühers "Jens".
  • André ist schon seit Freitag auf Kefalonien und bleibt noch bis Samstag, wenn endlich die Saison beginnt und alle Geschäfte öffnen. Immerhin hat er Sonnenbrand.
  • Julius kennt das Verb "jachtern" nicht. Es scheint ein typischer Sachsen-Anhalt-Begriff zu sein.
  • Im Urlaub schaut André sehr viele Serien. Zum Beispiel die sehr zu empfehlende Formel 1-Serie auf Netflix.
  • Julius informiert sich während des Podcasts über Kefalonien und befragt André nach der Güte bestimmter Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel der Höhlen von Drogarati und dem Melissani Cave.
  • Am Melissani Cave hat André einen Rennfahrer getroffen, der gerade ein Rennen über die griechischen Inseln macht, für das die Teilnahme 10.000 Euro und das Verschiffen des Autos 5.000 Euro kostet.
  • Julius kennt solche Rennen bereits und erzählt davon, wie er in Italien einmal eine Rallye erlebt hat und davon genervt war.
  • Leider konnte André am Ortsausgangsschild der Stadt Sami kein Foto den durchgestrichenen Wortes "Sami" machen, was ein cleveres Diss gegen den Youtuber Sami Slimani gewesen wäre, weil die Schilder alle vergilbt waren.
  • Julius empfiehlt daraufhin den Film "Rush", der die Geschichte des Rennfahrers Nicci Lauda erzählt. André goutiert diese Empfehlung sehr.
  • Weil sich André wie auf der LOST-Insel fühlt, hat André sowohl die erste Staffel LOST als auch "Werk ohne Autor", den Film über den Maler Gerhard Richter geschaut. Auch dieser ist okay, obwohl Tim Schilling natürlich wieder die Hauptrolle spielt. Julius und André sind genervt, dass alle Rollen von Matthias Schweighöfer, Tom Schilling und Daniel Brühl gespielt werden.
  • André fühlt sich super entspannt, möchte aber wieder zurück nach Deutschland. Außerdem versteht er nicht, wie die Leute auf der Insel Geld verdienen. Julius vermietet Jobs in der Fischerei und in der unterirdischen Zwiebackfabrik von Kefalonien.
  • Julius hat beim Aufräumen bemerkt, dass er kein Abizeugnis mehr hat. Sein letzter gültiger Abschluss ist also sein Grundschulzeugnis. André hatte zuletzt in der zweiten Klasse nur Einsen auf dem Zeugnis. Julius sogar noch in der siebten Klasse, allerdings nur auf der ersten Seite.
  • André erzählt, dass seine Schule vor ein paar Jahren einfach so ohne erkennbaren Grund geschlossen wurde. Julius vermutet, dass das sehr problematisch war für alle Kinder, die gerade erst in der siebten Klasse waren.
  • Weil es Julius so schlecht ging, besuchte er das Zooschaufenster im Leipziger Rosenthal. Dabei kam ihm die Idee, eine Serie zu schreiben, in der es um kranke Tiere geht.
  • André ruft dahingehend alle Zerredis und Zerredinas auf, den Leipziger Zoo dazu zu bewegen, den neugeborenen Elefanten "Mirko" zu nennen. "Jens", "Mirko", "Frank" oder "Peter" sind gute Alternativnamen. Statt einer Petition schlägt André vor, im Zoo einfach eine Piccolo-Flasche Sekt auf den Elefanten zu werfen und ihn damit noch vor der offiziellen Taufe zu taufen. Außerdem soll ein selbstgebasteltes Schild vor seinem Gehege aufgestellt werden.
  • In Leipzig wird die wunderschöne Kneipe "Peter K" geschlossen, in der Julius und André ihre erste Kneipenschlägerei erlebt haben.
  • André hatte mal die Idee für ein Kunstprojekt, das darin bestand, an willkürlich ausgewählte Häuser Gedenktafeln anzubringen, auf denen sinnlose Fakten stehen. Die Fakten müssen allerdings, wie Julius anmerkt, sehr lustig sein.
  • Wie immer widmet sich André am Ende der Folge den Nachrichten der Zerredis:
    • Sophia ist Tochter einer Schmerztherapeutin und empfiehlt Julius, seine Rückenmuskulatur zu stärken, um seiner Rückenschmerzen Herr zu werden.
    • Friedrich hat das Problem, dass sich für seine Ohren Julius und André sehr ähnlich anhören und es für ihn deshalb wie ein sehr langes Selbstgespräch klingt.
    • André erinnert sich, dass er vergessen hat, zu erwähnen, dass sehr viele Zerredis aus dem Norden geschrieben haben, dass ein Feudel eine Art Wischmopp ist und nicht, wie Julius dachte, ein Staubwedel.
    • André rügt Julius, weil er seit zwei Folgen nicht die neuste Folge "Team Totale Zerredung" auf seiner Facebookseite geteilt hat. Außerdem hat er in der Zerpedia extra ein Forum eingerichtet, damit Julius seine Bücher anbieten kann.
    • Johanna bietet an, Julius' Bücher an eine Sozialbibliothek in Grünau zu spenden, in der sie bald eine neue Stelle antreten wird.
    • Außerdem fragt Johanna, wann das große Puzzle-Event kommt. André erklärt, dass es mittlerweile einen Termin gibt (ein Donnerstag im Juni) und dieser in der kommenden Woche verraten wird. Fest steht schon einmal, dass es ein Youtube-Livestream wird.
    • Julius und André danken Leonard für das Angebot, sie technisch beim Puzzle-Event zu unterstützen. Leider ist das Team diesmal allerdings schon voll. Beim nächsten Event darf Leonard aber gern Teil der Produktion sein. Dies wird vermutlich Andrés Quizsendung namens "4, 5 oder 6" werden.
    • Julia hat großartige Ideen für neue TTZ-Podcast-Spinnoffs geschickt.

Wiederkehrende Themen

  • André hat das Buch "Das Netzwerk der Neuen Rechten" gelesen und empfiehlt es noch einmal.

Unnützes Wissen

  • Fun facts über Kefalonien: Im Supermarkt gibt es sehr viel Zwieback. Man muss gezwungenermaßen Auto fahren, weil nur einmal am Tag ein Bus fährt, aber jeweils nur in eine Richtung. Es leben 40.000 Menschen auf der Insel, in der Hauptstadt 13.000 Menschen. Die Hauptstadt liegt an einer Bucht, durch die die Inselbewohner eine Brücke gebaut haben. Alles ist sehr bergig, man fährt fast nur im zweiten Gang. Von West nach Ost sind es ungefähr 15 Kilometer, von Nord nach Süd vielleicht 50 Kilometer. Überall auf der Insel sind lauter Ferienhäuser, deren Fenster zugemauert sind, weil die Häuser auf gut Glück gebaut wurden. Schildkröten soll es auch geben, aber André hat noch keine gesehen.


Folgenindex
2018

#01.5 Chico#02 Unlustig und langweilig#03 Wick Boom#04 Esoterische Esel#05 Einzelkampf#06 Dummheit ist blöd#07 MDMA-Bolognese#08 Freiberger Naziwein#09 Bodypaintball#10 Baden-Württemberg angreifen#11 Giftpfeile für Harry Potter#12 Das Herrmann-Fischer-Syndrom#13 Omabrust am Kopf#14 Celloloch-Arschgeweih

2019

#15 Wundstarrkrampf der Sozialdemokratie#16 Das Puzzlemattenmaßmysterium#17 Der Legominister#18 Leberwurstkerze#19 Der Elon Musk von Leipzig#20 Hauskatzen mumifizieren#21 Ein Rucksack namens Volker#22 Wilson Gonzales Metalknecht#23 Aggro-Blinde#24 Sundré und Julius‘ Wette des Jahrhunderts#25 André gründet eine Bürgerwehr#26 Nieder mit den Tigerenten#27 Nochmal wegen der Waschmaschine#28 Lax Vox in der Probezeit#29 Lost im Regenbogencamp#30 Tag der offenen Tür im Gefängnis#31 Magnete outfluencen#32 Sauce Hollandaise raus aus Deutschland#33 Basketballmeister mit den Dessau Dwarfs#34 Eklat im Supermarkt#35 Angriff der Scheißespieße#36 Joko und Klaas des Ostens#37 Lifestyle-Heiden#38 Unantastbare Omas#39 Besuch ist Einbruch#40 Fiese Verletzung am Fröchel#41 Hip Hop mit Tobi Schlegl#42 Geliebte Geister-Schwestern#43 Quereinstieg in Hogwarts#44 Andrond und Miracjulix im Kaliyuga#45 Mindestens 60 Oechsel#46 Maurer sucht Bau#47 Die Zwei von der GMX-Bande#48 Batmom und Robin#49 Sächssch on the Beach#50 Intervallfasten the Furious#51 Hebamme wider Willen#52 Geo-Sturm der Entpfehlung#53 Multifunktions-Flip-Flop#54 Des Sprudels Kern#55 Der natürliche Scheißlauf des Lebens#56 Kinder mieten#57 HaARSCHarf am Rand des Hinnehmbaren#58 Umami ich mag dich!#59 Laktose- und Chipsfrisch-ungarisch-intolerant#60 OK Pföpfe#61 Das Ikea Piratenschiff#62 Am Ufer entlang gendern#63 Simon was geht?#64 Vorwürfe aus Osna#65 Vom Quadrat enttäuscht#66 No Tannenbaum

2020

#67 2020 du Umweltsau#68 Rechtsradikale Tiere#69 OP-Termin (nicht schlimm)#70 Sons of Electricity#71 Shoutout an Kopffüßler Jens#72 Dittschen und Rungsen#73 Post aus Wuhan#74 Julius ist schuld (immer)#75 Albino-Michel und das Schaufensterschaf#76 Die wollen Herrn Müller etwas antun#77 Jon Bon Juli spielt die Pansenfistel#78 Ninja-Sterne in Grottendorf-Gorilla#79 Döshi und Schnitzza#80 Zerdänis, Zerschwedis und Zertschechis#81 Dieb ist kein Beruf#82 Die Pflegekraft der Seele#83 Warten auf Pornot#84 Dann eben Voodoo#85 Das letzte Grab hat viele Kammern#86 Frommer und Werbst decken auf#87 Widerstand ist steckdos#87.5 Dipl. Ng-Enieur*innen#89 Brüllosophie#90 Pointierte Normalität#91 Niedriges Risiko#92 Bauer sucht Frau - Das Muhsical